Spendenübergabe: 3.500 Euro für Traumzeit e.V. vom 24-Stunden-Schwimmen 27.10.2017

„Ich bin begeistert, dass beim 24-Stunden-Schwimmen im Westbad wieder über 500 Menschen insgesamt fast 2.000 Kilometer weit geschwommen sind“, erklärt Manfred Koller, Geschäftsführer der Regensburger Badebetriebe GmbH (RBB), einer Tochter der Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR). „Die Teilnehmer haben fleißig für den Verein Traumzeit e.V. gespendet. Wir legen gerne für jeden geschwommenen Kilometer noch einen Euro drauf und erreichen damit eine Spendensumme von 3.036,60 Euro, die wir auf 3.500 Euro aufgerundet haben.“ Ganz besonders bedankte sich Manfred Koller beim SchwimmClub Regensburg (SCR), der mit rund 150 ehrenamtlichen Helfern das 24-Stunden-Schwimmen betreute. „Für uns ist der SCR ein wichtiger Partner.“

Im Rahmen einer kleinen Feier im Westbad-Bistro übergab der RBB-Geschäftsführer die ausgelobten Preise an die Gewinner des 24-Stunden-Schwimmens. Den Scheck über 3.500 Euro nahm Nadine Guggenberger, Vorsitzende des Vereins „Traumzeit e.V.“ in Empfang.

Die Gewinner
Die jüngste Teilnehmerin Emma Irrgang schwamm mit ihren fünf Jahren 300 Meter. Der jüngste Teilnehmer, der ebenfalls fünfjährige Linus Mackenrodt, schaffte 600 Meter. Die älteste Teilnehmerin war in diesem Jahr Margareta Hartl mit 64 Jahren – sie schwamm 1.100 Meter. Max Maier ist erneut der älteste männliche Teilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen. Der 77-Jährige stieg nach 3.500 Metern aus dem Wasser. Helmuth Schicker schwamm auf der Einzelstrecke 23.200 Meter. Tamara Colditz schaffte in der gleichen Kategorie 20.000 Meter. Die längste Schulstrecke schwammen die Schülerinnen und Schüler der Pindl-Schulen mit 148.600 Metern. An die Spitze der Wertung der längsten Gruppenstrecke schafften es vier Schwimmer des TV Vohenstrauß, die zusammen 76.000 Meter erreichten. Die Einzelergebnisse aller Teilnehmer gibt es in Kürze unter www.sc-rgbg.de.

Träume für krebskranke Kinder
Einmal mit dem Heißluftballon fliegen, fünf Loopings in der Achterbahn drehen oder dem Lieblingsfußballer die Hand schütteln – das wünschen sich wohl viele Kinder. Besonders aber schwerkranken Kindern helfen Träume wie diese, während Krankenhausaufenthalten und langwieriger Behandlungen den Mut nicht zu verlieren. Der Verein Traumzeit e.V. kümmert sich darum, diese Träume wahr werden zu lassen. Neben der Erfüllung von Herzenswünschen unterstützt der Verein krebskranke Kinder und Jugendliche materiell und ideell, sammelt Geld- und Sachspenden, organisiert Kontakte und Selbsthilfeangebote, pflegt Kontakte zu Familien, die mit dem Tod eines krebskranken Kindes zu kämpfen haben und bildet Netzwerke, von denen betroffene Familien profitieren können.
„Mit der Spende der RBB können wir viele Herzenswünsche erfüllen und kranken Kindern damit in schweren Zeiten unbeschwerte Momente schenken“, freut sich Nadine Guggenberger. „Auch von uns ganz herzlichen Dank an die vielen Menschen, die ihren Teil dazu beigetragen haben.“